Kölnische Rundschau, 25. Juli 2002
Titel: Moderne Version vom Froschkönig
“… die Besucher jedenfalls hatten viel Freude während dieser ungewöhnlichen Autorenlesung.”
Kölner Stadt-Anzeiger, 25. August 2003
Titel: Im Strom der Dichtung
“… Gedichte übers Nasebohren, Geschichten über das Sex-Leben Alleinerziehender, über die Schöpfung oder die Beichte. Die Zuschauer applaudierten, die Rheinlese war auch im zweiten Jahr alles andere als ein Rheinfall.”
Campus Radio, 2. September 2003
sendete den Livemitschnitt, stellte die Autoren und den Musiker vor und interviewte Walter Waier als Initiator der Veranstaltung.
Kölner Stadt-Anzeiger, 9. August 2004
Titel: Wasser an den Füssen gut gegen Lampenfieber
“… Die “Rheinlese” in Rodenkirchen faszinierte die Zuschauer mit einer ungewöhnlichen Kulisse und poetischer Literatur ….”
Kölnische Rundschau, 10. August 2004
Titel: Kurze Geschichten auf Hockern im Rhein
“… Die Zuhörer waren begeistert: “Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, in so einer entspannten Atmosphäre und in der Natur den Autoren zu lauschen”, so ein Ehepaar ….”
Kölner Südstadtmagazin, August-Ausgabe 2007
Titel: Alles im Fluss
“… Doch kaltes Wasser hin, bedeckter Himmel her – als Michael Schönen den Anfang machte und virtuos mit unendlich vielen Wörtern Heinz-Erhardt mäßig die Zuhörer bombardierte, lachten sich alle binnen Minuten warm. Adrienne Brehmer weckte das Mitgefühl, das man empfindet, wenn andere Menschen Kummer mit der Liebe haben und Lucien Deprijck erklärte den 5-Minuten-Roman zur neuen Kunstform. Allein die Assoziation mit einer Fertigsuppe wärmte die Knochen. Talishja van Aakens kluge Betrachtungen („Wenn man am Abgrund steht, gibt es bestimmt Freunde, die einem weiterhelfen") wurden von Nicola Müllers musikalisch umrahmt, die echte „Wassermusik" produzierte, tapfer in Gummistiefeln im Wasser stand und mit ihrer starken Stimme faszinierte”
Bonner General Anzeiger, 10. August 2008
Titel: Premiere mitten im Rhein
“… Viele sind Spaziergänger, die durch das Treiben im Wasser aufmerksam geworden sind und jetzt einfach mal schauen wollen, was passiert. Das sieht bei Stefanie Rams und Katrin Ölßner anders aus: “Wir haben übers Internet von der Lesung erfahren, und fanden die Idee einfach klasse.” Die Mischung aus Kultur und Natur sei fantastisch ….”
Neue Rheinische Zeitung, 27. August 2008
Titel: Premiere mitten im Rhein
“(...) Die Kölner haben sich nicht vom Unwetter ins Bockshorn jagen lassen, etliche kommen seit Jahren zur Rheinlese, die inzwischen zum Rodenkirchener Kulturleben gehört. „Eine tolle Idee“, meint eine Zuschauerin, „die Dichter ins Wasser zu schicken.“ Sie lässt sich bei einem Glas Rotwein das Wortspiel der Initiatoren Verspohl und Waier auf der Zunge zergehen: „Rheinlese wie Weinlese. Und dazu reinen Rheinwein.“ Sie freut sich offensichtlich schon auf die Wortakkrobatiken der Dichter. Am Strand rekeln sich die Zuschauer und warten gespannt, in der Hand je nach Fasson ein Bier oder einen gepflegten Rotwein. Das Publikum ist erstaunlich gemischt, von gespannt schauenden fünfzehnjährigen Mädchen bis hin zum weißhaarig Bebrillten, der entschieden nach Germanistikprofessor aussieht, ist alles vertreten (….) Der von Armin Bings zu Anfang der Lesung versprochene Sonnenuntergang war in der Tat wunderschön, die Nacht kam mit unzähligen Sternen, und auch die Rheinlese hielt ein weiteres Mal, was sie versprochen hatte. Ein wenig enttäuscht allein zeigte sich Walter Waier hinter seiner blutigen Nase, dass es weniger Zuschauer waren als im letzten Jahr, allerdings wesentlich mehr, als er nach dem Wolkenbruch erwartet hatte. „Ich hatte mich schon darauf vorbereitet, dass fünf oder zehn Leute unter ihren Regenschirmen hocken“, erklärte er und strahlte dann wieder. Natürlich wird es 2009 – trotz ewiger Rangeleien mit dutzender Ämter um Erlaubnisse – eine weitere Rheinlese in Bonn und Köln geben. Die Veranstaltung ist ein Stück Kultur, und mittlerweile ist sie auch zu einem Stück Köln geworden, auf das sich viele jedes Jahr aufs Neue freuen. Und vielleicht wird es sie nächstes Jahr neben Bonn und Köln dann auch ein paar Kilometer stromaufwärts geben."